Christian Grahn

├ťber den Autor

Christian wurde 1978 in Kiel geboren, aufgewachsen in Norderstedt, Abitur 1997, danach Grundwehrdienst bei der Bundeswehr, Ausbildung zum Tischler. Nach einem Jahr als Geselle nahm er in Detmold das Studium der Innenarchitektur auf, das er im August 2008 abschloss. Nach seinem Abschluss arbeitete Christian 2 Jahre bei einer Ladenbaufirma in Oststeinbek. Seit November 2010 arbeitet er bei einer Messebaufirma in Barsb├╝ttel. Er zeichnet Messest├Ąnde in 3D am Computer und erstellt die technischen Zeichnungen zum Bau der St├Ąnde. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei S├Âhnen in Henstedt-Ulzburg, im Norden von Hamburg. Christian kam erst relativ sp├Ąt zum Schreiben. Als begeisterter Rollenspieler hat er sich gerne Hintergrundgeschichten zu seinen Charakteren ausgedacht, aber immer nur im kleinen Rahmen. Jedoch wuchs allm├Ąhlich das Interesse ganze Geschichten und Romane zu schreiben. Christian nutzt heute seine Zeit neben Beruf und Familie, um Science-Fiction- und Fantasygeschichten und -romane zu schreiben. Wer mehr erfahren m├Âchte, der kann dies auf Christians Webseite www.christian-grahn.de tun. Dort kannst du dich f├╝r seinen Neuigkeitenbrief anmelden. Als Dankesch├Ân gibt es kostenlos seine Kurzgeschichte ÔÇ×KlonÔÇť.

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Christian Grahn im Interview

Was hat Dich dazu inspiriert ein Buch zu schreiben?

Es gab nicht den einen Moment, der dazu gef├╝hrt hat. In meiner Jugend habe ich viel Rollenspiele gespielt, mit Stift, Papier, W├╝rfeln und Vorstellungskraft. Zu den Figure, die ich gespielt habe, habe ich mir immer gerne eine, wenn auch meist eher kurze, Hintergrundgeschichte ausgedacht. Bei einer Figur kam dann mehr in den Kopf und ich habe mehrere kleine Geschichten bzw. Szenen geschrieben. Nach und nach wuchs dann das Bed├╝rfnis ein Buch zu schreiben, bis ich es schlie├člich tats├Ąchlich getan habe.

Weshalb hast Du Dich zum Self Publishing entschieden?

Ich bin ein Lerner, immer auf der Suche nach Dingen, die ich nicht kenne. Nur so w├Ąchst man. Und als ich mich mehr mit dem Schreiben besch├Ąftigte, schaute ich nat├╝rlich auch auf die M├Âglichkeiten der Ver├Âffentlichung. Ich war ehrlich ├╝berrascht, als ich feststellte, dass man alles selbst machen kann und das gefiel mir. Alles in der eigenen Hand behalten und so machen, wie man es will. Schnell stellte sich dann heraus, wenn man wirklich das eigene Buch ver├Âffentlichen will und daf├╝r nicht ewig warten will und etliche Absagen von Verlagen sammeln will, dann bleibt einem gar nichts anderes ├╝brig als Self Publishing. Dazu kommt, dass ich alles, was zum Self Publishing dazugeh├Ârt (Layout, E-Book-Erstellung, Coverdesign, Marketing, usw.) sehr mag. Es macht mir ebenso viel Spa├č, wie das Schreiben. SOmit war die Entscheidung einfach.

Woher nimmst Du die Ideen f├╝r Deine Werke?

Sie kommen einfach. In den unterschiedlischsten Momenten, meist dann, wenn man ├╝berhaupt nicht damit rechnet. F├╝r jemanden, der nicht schreibt, ist das vielleicht nicht zu verstehen, aber so ist es. Nat├╝rlich f├Ąllt einem nicht die komplette Handlung eines 50000 W├Ârter langen Romans einfach in den Kopf, aber die Grundidee sehr wohl. Auf der wird dann weiter rumgedacht, in verschiedene Richtungen, es werden Sachen ausprobiert, wieder fallengelassen und so entsteht dann aus der einen Idee, die man morgens auf dem Weg zur Arbeit hatte, eine gro├če Geschichte.

Hast Du ein Ritual beim Schreiben?

Ich finde die Frage etwas unpr├Ązise. Wenn es um ein t├Ągliches Ritual geht, dann ist die Antwort: Nein. Ich schreibe unregelm├Ą├čig, nicht jeden Tag und bin damit zufrieden und es funktioniert gut. Das Wochenende ist beispielsweise f├╝r die Familie reserviert. In der Woche arbeite ich eigentlich jeden Abend an meinen Geschichten, immer so zwischen zwei und drei Stunden, so wie man grad drauf ist und wie gut es l├Ąuft. Wenn man die Frage auf ein Ritual bei der Erschaffung einer Geschichte bezieht, dann habe ich das schon, beziehungsweise w├╝rde ich es eher Struktur nennen. Nach der Grundidee kommen die Figuren, dann wird der Plot mittels des sogenenannten Sieben-Punkte-Systems abgesteckt, bevor dann die Szenen entwickelt werden, also was in jeder Szene passieren soll. ANhand dieser Inhaltsangaben wird dann ausformuliert.

Ist ein neues Werk in Planung?

Oh ja. Im Augenblick befinde ich mich in den letzten ├ťberarbeitungsurchg├Ąngen meines ersten Romans "Der Himmel unter uns", der noch in diesem Sommer erscheinen soll. Hier der Klappentext: "W├╝rdest du an deinen Prinzipien festhalten, auch wenn es dich zerst├Âren k├Ânnte? Jim, ein ehemaliger Polizist der elit├Ąren Unterstadt, lebt ein eint├Âniges aber hartes Leben im Exil in der von extremem Wetter und Armut gezeichneten Oberstadt. Als seltsame Dinge geschehen, die sogar zum Tod eines Kollegen und Freundes f├╝hren, ergreift er die Gelegenheit, dem tristen Alltag zu entkommen und der Sache auf den Grund zu gehen. Ihm werden die Ermittlungen ├╝bertragen und schnell wird klar, dass er einer riesigen Sache auf der Spur ist. Trotz der Schrecken, denen er in der Unterstadt begegnet, erkennt er die Chance f├╝r einen Neuanfang, der allen Bewohnern von Riveris mehr Gerechtigkeit bringen kann. Aber nicht alle wollen das bestehende System aufgeben, so dass sich Jim kurzerhand im Fadenkreuz der Drahtzieher wiederfindet." Ein weiterer Roman befindet sich mitten im ersten Entwurf, den ich wohl nach dem jetzigen dann weiterschreiben werde. Udn es gibt eineige Ideen f├╝r weitere B├╝cher.

Was war das Sch├Ânste, Lustigste oder Skurrilste, was Dir als Indie-Autor bisher passiert ist?

Etwas Wunderbares ist mir kurz vor der Ver├Âffentlichung meiner Novelle "Eindringlinge" passiert. Ich hatte die Geschichte an einige Testleser verschickt und sa├č wie gewohnt am Rechner. Was genau ich gearbeitet habe, wei├č ich nicht mehr. Jedenfalls wurde ich ├╝ber Facebook von der einen Leserin angeschrieben und sie teilte mir mit, dass sie jetzt anfangen w├╝rde, mein Buch zu lesen. Sie meinte tats├Ąchlich genau jetzt, denn in der n├Ąchsten Stunde, haben wir immer wieder mit einander gechattet. Sie hat mir kleine Updates geschickt, wie weit sie ist und wie sie die Geschichte findet. Dabei wurde sie von Minute zu Minute aufgeregter und fieberte dem Ende entgegen, konnte es gar nicht abwarten zu erfahren, was weiter geschieht. Es war fantastisch zu sehen, dass mein Buch genau die Reaktion bei einer Leserin ausl├Âste, die ich mir gew├╝nscht hatte.

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