Marco Toccato

├ťber den Autor

Marco Toccato ist Jahrgang 1951. Im Jahr 2016 hat er begonnen, Krimis mit regionalem Bezug zu schreiben. Sein fiktives Kronenburg verortet er ins ├Âstliche Ruhrgebiet als eine Gro├čstadt mit ca. 600 Tsd. Einwohnern, die zwischen Bochum und Schwerte liegt. Sein Held Amor Amaro ist auch in den 60ern im Alter von 5 Jahren aus Noto / Sizilien mit seinen Eltern (Gastarbeiter) nach Kronenburg gekommen. Die "Amor Amaro-B├╝cher" sollen die Leser weniger durch Spannung als durch Anregung zum Schmunzeln unterhalten. Kochrezepte mit italienischem Hintergrund sollen das Wohlgef├╝hl verst├Ąrken. 2016 sind zwei B├╝cher erschienen: "Amor Amaro und die tote Nachbarin" (#DuschKloTote) und "Amor Amaro beendet die diXXda┬ę Verschw├Ârung" (#diXXda).

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Werke des Autors

Amor Amaro und die tote Nachbarin

Amor Amaro beendet die diXXda┬ę Verschw├Ârung

Nura Draam in am Draam - Nur ein Traum im Traum

Marco Toccato im Interview

Was hat Dich dazu inspiriert ein Buch zu schreiben?

Mich hat zum Schreiben animiert, dass ich nun, nach f├╝nfundvierzig Jahren Arbeit die Zeit, die Lust und die Ideen dazu hatte. Abgesehen davon wollte ich sehen, was wird, wenn ich zu schreiben beginne. Werden es mehr als zwanzig Seiten? Gibt es eine durchg├Ąngige Handlung? Werden das andere lesen ... sogar bis zum Ende?

Weshalb hast Du Dich zum Self Publishing entschieden?

Self Publishing ergab sich aus meiner Ungeduld. Ich war 2016 auf der Frankfurter Buchmesse und habe mit Verlagen gesprochen. Sinngem├Ą├č bekam ich gesagt, dass ich gerne ein Manuskript einreichen k├Ânne, dass dann auf den Stapel der anderen hundert Manuskripte gelegt w├╝rde. Irgendwann w├╝rde es sich vielleicht jemand ansehen und wenn es ihm oder ihr gefiele, w├╝rde man mir einen Vertrag anbieten. Dann beginnt die Arbeit und der Kampf mit den Lektoren, der letztendlich darin gipfelt, dass mein Buch vielleicht gar nicht mehr mein Buch ist und so fr├╝hestens im Herbst 2017 im Katalog erscheinen w├╝rde. Solange kann ich nicht warten. Wenn ich ein Buch geschrieben habe, m├Âchte ich es wenige Wochen sp├Ąter gedruckt und gebunden in H├Ąnden halten. Abgesehen davon erscheinen jedes Jahr 100.000 neue B├╝cher in Deutschland, wurde mir gesagt. Nur wenige davon werden "richtig gepowert", also heftig beworben. Mir scheint, 98% der "Verlagsschriftsteller" haben es genauso schwer wie wir Selfpublisher. Das einzige was ich ohne Verlag vermisse, ist das Korrekturlesen, aber das kann man sich als Dienstleistung kaufen.

Woher nimmst Du die Ideen f├╝r Deine Werke?

Insbesondere die Ideen waren ein wichtiger Grund. Mich haben jahrelang Dinge, Ereignisse und Umst├Ąnde ge├Ąrgert, von denen ich die "qu├Ąlendsten" verfremdet in meinem ersten Buch (ein Tag #DuschKloTote geistert durchs Internet) "verarbeitet" habe. Alle Personen, Namen, Orte und Ereignisse sind nicht real, aber reale Ereignisse, Orte, Namen und Personen, ├╝ber Jahre gesammelt gaben mir Anregungen. Beim zweiten Buch (#diXXda) war es so ├Ąhnlich, da gibt es sogar den Prototyp des "diXXda┬ę-Portals", den ich irgendwann mal ins Netz stellen werde. Poser, Protzer, Prahler und Prolos der Welt seid bereit, andere diXXda┬ę-User werden euch herausfordern. Und in meinem dritten Buch, an dem ich mir zur Zeit die Z├Ąhne ausbei├če, wird auch so erstellt. In meinem Alter hat man einiges erlebt und was liegt n├Ąher, als die eigenen Erlebnisse - vor allem die (mittlerweile*) lustigen als Aufh├Ąnger f├╝r Szenen in einem Buch zu verwenden. *Einer meiner Protagonisten in den ersten zwei B├╝cher, Hans Kleinert hat das Motto "In f├╝nf Jahren lachen wir dr├╝ber!" und das ist auch meines. Meine gr├Â├čte Hoffnung, die ich mit dem Schreiben verbinde ist, dass es bald viele Menschen gibt, die durch meine B├╝cher Schmunzeln und Lachen, sich bestens beim Lesen unterhalten und dar├╝ber mit anderen Menschen sprechen.

Hast Du ein Ritual beim Schreiben?

"Ritual"? Nein, ich setze mich einfach an den PC, schaue mir das an, was ich als letztes geschrieben habe und spinne den Faden weiter. Halt! Stopp! Ein Ritual gibt es wirklich, obwohl der Ausdruck nicht ganz passt. Am Ende meiner jeweiligen kreativen Phase komprimiere ich den letzten Stand in ein ZIP-Archiv und versende es per Mail an mich selbst. Das hat den praktischen Grund, dass ich damit auf allen PCs, Handys und den Mail-Servern eine Datensicherung habe. Wem einmal die Arbeit einiger Stunden abhanden gekommen ist, wei├č warum!

Ist ein neues Werk in Planung?

Ja, etwas ganz anders ist gerade in Arbeit. Den "Amor Amaro" kann ich mittlerweile sehr schnell umsetzen und h├Ątte f├╝r ihn wieder zwei neue Geschichten, aber mich treibt gerade eine andere Idee. Es geht um ├ängste, ├ängste vor Verlust, Todesangst, ├ťberlebensangst, Verzweifelung bis hin zu Panik. Kein Mord, der aufzukl├Ąren ist und trotzdem soll es spannend werden, weil die Leser wom├Âglich ├Ąhnliches empfunden haben, sich damit identifizieren k├Ânnen. Wenn ich das schaffe, bin ich stolz!

13.02.2017

Lesung: Marco Toccato stellt seine B├╝cher vor

Ort: 44263 Dortmund-H├Ârde (Deutschland)

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28.01.2017

Lesung: Die italienischen Momente

Ort: 44147 Dortmund (Deutschland)

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07.02.2017

Lesung: Amor Amaro lebt in Kronenburg-Haufen

Ort: 44263 Dortmund (Deutschland)

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13.02.2017

Lesung: Amors Jugend in Kronenburg-Haufen

Ort: 44263 Dortmund (Deutschland)

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07.02.2017

Ausstellung: Erscheinungsdatum

Ort: (Deutschland)

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24.06.2017

Lesung: Lesung im Caf├ę Plus

Ort: 44135 Dortmund (Deutschland)

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Der Autor hat an folgenden Schreibrunden teilgenommen