Maxi Hill

Über den Autor

Maxi Hill gilt als begnadete Autorin schwieriger Themen. Die meisten ihrer Bücher sind keine leichte Kost – dennoch sind sie spannend und unterhaltsam zugleich. Vor allem aber beleuchten sie soziale Probleme aus ganz besonderem Blickwinkel, zumeist nach Motiven wahrer Begebenheiten geschrieben. Von der Last des gewöhnlichen Lebens schreibt die Autorin ebenso überzeugend, wie sie das Bedrohliche plausibel macht, das in ganz normalen Menschen steckt. Mehr über Maxi Hill unter www.maxi-hill.de

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Werke des Autors

Laila - Die Farben der Klänge & Verfluchte Liebe

Vor dem Glück

Als Merthe schwieg

Verloren im Land der roten Dünen

AFRIKA - In Auftrag der Geier

AFRIKA - Mein Schmerz um Enkembe

Und niemand wird es je erfahren

Die kalten Spuren im heißen Wüstensand

Nur noch einmal ... bis zuletzt

Maxi Hill im Interview

Was hat Dich dazu inspiriert ein Buch zu schreiben?

Ich hatte weder den frühen Wunsch, noch eine spätere Absicht, Buchautorin zu werden. Erst mit der Einstimmung auf meinen Ruhestand wollte ich mir die Zeit nehmen, meine Erfahrung aufzuarbeiten, die ich in den mehr als drei Jahren gesammelt hatte, in denen ich mit meinem Mann im kriegsgebeutelten Afrika im Einsatz war. Weil von diesem, damals in Erarbeitung befindlichem, Text dann ad hoc drei größere Passagen in verschiedenen Anthologien veröffentlicht wurden (u.a. beim Weltbild-Verlag), habe ich mich schließlich entschlossen, den nur zur Bewahrung gedachten Text, auch als Buch zu veröffentlichen. Da es die dramatischen Ereignisse auf dem schwarzen Kontinent mit den Befindlichkeiten der dort eingesetzten DDR-Bürger kurz vor dem Umbruch 1989 beschreibt, trägt es den Titel: AFRIKA – In Auftrag der Geier, (es ging der DDR mehr um Devisenbeschaffung, als um Solidarität). Für die Veröffentlichung musste ich wegen der sich wandelnden Zeit alle Namen der Akteure ändern, was auch bei der Ich-Erzählerin das Pseudonym Maxi Hill zur Folge hatte.

Weshalb hast Du Dich zum Self Publishing entschieden?

Schreiben ist Lust, veröffentlichen Frust. Das war meine Erfahrung bei früheren Verlagsveröffentlichungen. Irgendetwas stimmte an den Büchern immer nicht. Zudem sind zwei meiner früheren Verlage in Konkurs gegangen. Jetzt im SP gibt es keinen Grund, eventuelle Mängel Anderen zuzuschreiben - eine gute Schule der Selbsterkenntnis also. Nichts destotrotz veröffentliche ich nach wie vor bei einem örtlichen Verlag. Zum einen, weil meine Bücher immer Lokalkolorit haben, zum anderen, weil ich meine, das Geld sollte auch am Ort verdient werden. Einer der Hauptgründe für SP bleibtdennoch die Anzahl meiner Veröffentlichungen pro Jahr. Kaum ein Verlag gibt mehrere Bücher eines Autors innerhalb eines Jahres heraus. Aber das ist inzwischen mein Pensum, weshalb mir das SP sehr willkommen ist.

Woher nimmst Du die Ideen für Deine Werke?

Meine Ideen schöpfe ich aus dem Leben der Menschen in meinem Umfeld. In meinen Romanen erzähle ich zumeist, was gesellschaftliche Unzulänglichkeiten bei menschlichen Schicksalen bewirken. Dabei spielten bisher Themen wie Fremdenfeindlichkeit, Pflegenotstand,Sterbehilfe und Obdachlosigkeit ebenso eine Rolle, wie die Spielarten der Macht, fatale Loyalität und gefährliche Ignoranz.

Hast Du ein Ritual beim Schreiben?

Ich schreibe prinzipiell nach direkten Inspirationen, aber niemals ohne detaillierten Plott (wie ich es von Schreibkollegen kenne).

Ist ein neues Werk in Planung?

Es wird wieder Neues geben. Im Moment arbeite ich all die Themen der Bücher von Maxi Hill neu auf, die wegen des Konkurses meines bisherigen Verlages aus dem Mark gefallen sind.

26.04.2017

Lesung: Bücherfrühling

Ort: 03046 Cottbus (Deutschland)

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