Peter Hakenjos

Über den Autor

Peter Hakenjos wurde im Zeichen des Zwillings 1948 geboren. Er war nach dem Studium der Wirtschaftspädagogik an der Universität Mannheim nahezu vierzig Jahre als Lehrer für Spanisch und Wirtschaftswissenschaften in Karlsruhe und in der Lehreraus- und Fortbildung tätig. Lange vor seinem Ausscheiden aus dem Beruf hat er sich dem Schreiben gewidmet. Er liest und schreibt, für die Unterhaltung und um Neues zu erfahren, auf dem Weg zu bleiben.

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Werke des Autors

Recuerdos - Vielleicht war es ein Tango

Von Spanien, einer alten Liebe und der verrückten Lust auf Leben

... aber versuchen will ich ihn

Alt und frei: Stories vom Lieben und Lästern

Nur der Tod vergisst

Peter Hakenjos im Interview

Was hat Dich dazu inspiriert ein Buch zu schreiben?

Es kommt darauf an, welches Buch du meinst. Ich schreibe zu sehr unterschiedlichen Themen. Zum einen wurde ich 1948 geboren, gehöre also der Nachkriegsgeneration an. Mit zunehmenden Alter beschäftigt man sich wieder mit der Kindheit und den Eltern. In "Nur der Tod vergisst" habe ich mich mit der Generation unserer Väter auseinandergesetzt. Es fällt auf, dass in der ernst zunehmenden Literatur der Nachkriegszeit die Protagonisten Opfer oder Gegner des Naziregimes sind. Ich habe versucht, einen Protagonisten ins Spiel zu bringen, der kein Opfer, sondern Täter ist. Dennoch will ich niemand mit der Lektüre deprimieren ;-) Meine anderen Romane und Kurzgeschichten setzen sich mit dem Älterwerden auseinander. Hier will ich die Botschaft vermitteln, dass das Aufgeben zu nichts führt. Wir müssen zu unserem Alter stehen, immer neue Wege suchen und unnütze Moralvorstellungen und Begrenzungen über Bord werfen.

Weshalb hast Du Dich zum Self Publishing entschieden?

Nur der Tod vergisst ist in einem Verlag erschienen, die anderen Romane und Kurzgeschichten wurden tatsächlich im Selbstverlag veröffentlicht. Es ist sehr schwer für Nicht-Journalisten oder Autoren, die kein Literaturstudium abgeschlossen haben, einen Verlag zu finden. Der Verlag nimmt dem Autor viel Arbeit und vor allem auch das Marketing ab. Andererseits gibt der Selbstverlag Freiheit. Niemand sagt dir, was richtig oder falsch ist, was sich gut verkauft und was nicht. Ist man nicht auf das Geldverdienen mit dem Veröffentlichen angewiesen, ist der Selbstverlag deshalb eine gute Alternative.

Woher nimmst Du die Ideen für Deine Werke?

Ich nehme keine Ideen von irgendwo her. Die Ideen suchen mich. Langeweile findet im Kopf statt. Laufe einfach durch die Innenstadt, betrachte, was sich dir bietet, und dir drängen sich Themen und Ideen ganz von selbst auf.

Hast Du ein Ritual beim Schreiben?

Nein. Ich habe Lust zu schreiben, dann schreibe ich. Klar gibt es einiges, das man berücksichtigen sollte. Tür schließen, damit Frau und Kinder wissen, du willst in Ruhe schreiben, Finger weg von Twitter und anderen Ablenkungen. Aber ob man das Rituale nennen kann, weiß ich nicht.

Ist ein neues Werk in Planung?

Ja, es wird vermutlich März oder April 2017 erscheinen.

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