Die 13. Jungfrau

DIE 13. JUNGFRAU interpretiert die Legende der Kölner Stadtheiligen neu, räumt nebenbei mit einigen Vorurteilen über die Wikinger auf und begleitet das vorsichtige Keimen einer ganz großen Liebesgeschichte. Noch während er redet, täuscht er einen Ausfallschritt vor, ich falle darauf herein, und ein übler Hieb trifft meinen linken Oberarm. Zischend atme ich ein und entgehe nur knapp einem weiteren Angriff. Was hat der blöde Falke vor? Will er mich verprügeln, oder was? Schäumender Zorn flutet meine Adern und ehe ich mich versehe, hat er mir zwei weitere Treffer verpasst. Schritt um Schritt weiche ich vor seinen Hieben zurück, bis ich kalten Stein in meinem Rücken spüre. Ich stehe stockstarr, während er die Spitze seines Stocks unter mein Kinn hält. Mit der Linken windet er mir meine unnütz gewordene Waffe aus der Hand. Dann beugt er sich herab. Historisch, knisternd, emotional Melwyns Reise beginnt in Cornwall, doch statt nach Flandern führt das Schicksal die junge Bastardtochter eines Edelmanns erst über Friesland nach Köln und von dort weiter zurück in die Vergangenheit, als sie je geahnt hätte. In einer Zeit, als die Raubzüge der Wikinger Europa in Atem halten, erdrückt sie fast die auferlegte Verantwortung für ihre kleine Halbschwester. Als all ihre Hoffnung zerbirst, lernt Melwyn nicht nur mit dem Schwert und um ihren Wert zu kämpfen - sondern auch um die Liebe ihres Lebens. Ein modern erzählter historischer Roman über das Erwachsenwerden, über das Abnabeln von den Eltern und die Schwierigkeit, seinen Platz in der Welt zu finden.

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Aufrufe 177 | Genre Historischer Roman | Sprache Deutsch | Altersempfehlung 18+

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