Die Frau aus dem Wald

Ein paar Jugendliche ├╝bernachten in einem Wald, in welchem vor vielen Jahren ein unfassbares Verbrechen geschehen ist. Sie ahnen nicht, dass der Geist der toten Frau noch immer in diesem Wald lauert

Schlagworte zum Buch: Horror,Wald,Kurzgeschichte,Creppypasta,Untote,Kinder

Aufrufe 32 | Genre Horror | Sprache Deutsch | Altersempfehlung 16+ | Website zum Buch Link

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( 978-3-7427-7349-4 )


Mein ├Ąltere Bruder erz├Ąhlte mir die Geschichte eines Abends beim Feuerschein des Kamins. Das Licht im ganzen Haus war aus und meine Eltern waren ausgegangen. Wir lebten weit au├čerhalb der Stadt. Der n├Ąchste Ort war sechs Kilometer von uns entfernt, er hie├č Herdt und war eher ein kleines Dorf als eine Stadt. In Herdt gab es eine Kirche, einen Supermarkt und einen B├Ącker. Mein Bruder und ich mussten jeden Tag mit dem Rad sechs Kilometer nach Herdt fahren um den Bus um 7:30 Uhr zu bekommen, der uns zur Schule fuhr. Wir gingen auf die Josefsgrundschule nach Altstedt. Die meisten Stadtkinder oder Leute die durch unseren Ort fuhren und mit denen wir sprachen sagten, dass sie hier noch nicht einmal begraben sein wollten. Aber mein Bruder und ich fanden es cool. Wir konnten V├Âgel beobachten, es gab sogar einen richtigen Urwald in welchem man sich wenn man nicht aufpasste leicht verlaufen konnte. In diesem Wald hatten mein Bruder und ich diesen Sommer eine verlassene H├╝tte gefunden. Sie war etwas verwittert, aber mit ein wenig Flei├č und Geld konnten wir sie schnell wieder herrichten. Die H├╝tte war kahl als Fenster dienten schwere Schwingt├╝ren, die man von au├čen mit einem Riegel versehen konnte. Ein paar Dachlatten fehlten, die mein Vater an seinem freien Wochenende schnell ausgebesserte hatte. Heiko und ich gingen ihm dabei zur Hand, sodass die Sache schnell erledigt war. Unsere Mutter stellte uns ihre alten Klappst├╝hle und einen alten Gartentisch, der vor etlichen Jahren noch bei uns auf der Terrasse gestanden hatte zur Verf├╝gung, jedoch mussten wir ihr versprechen, dass wir kein Feuer im Wald machten. Das hatten wir auch nicht vor. Jedoch gab es unweit unsere H├╝tte eine Feuerstelle, wo wir ganz legal ein Lagerfeuer oder einen Grillabend mit Freunden veranstalten konnten.

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