Felix, der Kinderdetektiv

Es waren wieder einmal Sommerferien. Der zwölfjährige Felix fand immer mehr Gefallen daran, in seiner schulfreien Zeit Rätsel und kleine Kriminalfälle zu lösen. Er war stets neugierig und wissbegierig. Egal, ob die Angelegenheit noch so kompliziert war, Felix strengte sich an, des Rätsels Lösung auf die Spur zu kommen – mit tatkräftiger Unterstützung seiner Freunde. Dabei erleben die Kinder so manches Abenteuer.[eBook verfügbar (kauf- oder ausleihbar) auf amazon.de, bookrix.de, buecher.de, thalia.de, kobo.com, itunes etc.]

Schlagworte zum Buch:

Aufrufe 145 | Genre Kinderbuch | Sprache Deutsch | Altersempfehlung 8+

Kindle Edition

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KAPITEL 1
Es war Sommer. Genauer gesagt: es waren gerade Sommerferien. Felix saß etwas gelangweilt in seinem Zimmer. Genauer gesagt: er saß an seinem Schreibtisch, seinen Laptop darauf und surfte etwas planlos im Internet herum. „Mal sehen, vielleicht gibt es schon die aktuellen Fußballergebnisse“, flüsterte er vor sich hin. Er klickte mit der angeschlossenen Computermaus auf das Register , wo er seine Lieblingsseiten abgespeichert hatte und wählte eine der vielen Sportseiten aus. „Verdammt“, grummelte Felix, als er das momentane Spielergebnis seines Lieblingsclubs im Internet sah; seine Mannschaft lag schon zurück und das nach zehn Minuten, und am ersten Spieltag. „Das kann ja eine Saison werden“, prophezeite er.
Felix war ein zwölfjähriger, intelligenter Schüler, der demnächst in die sechste Klasse des humanistischen Philipp-Melanchthon-Gymnasiums kam. Er hatte orangebraunes, kurzes Haar, ein paar Sommersprossen und war stets wissbegierig, was seinen Mitmenschen oft furchtbar auf die Nerven ging. Er stellte viele Fragen, wenn er etwas in Erfahrung bringen wollte, wodurch er für sein Alter schon ein enormes Wissen und Reife an den Tag legte. Vor allem fragte er oft seinem Vater Löcher in den Bauch, der dann ab und zu, besonders nach einem langen Arbeitstag, ziemlich gereizt reagierte und nicht mehr antworten wollte oder konnte. Hatte doch sein Vater ihm beigebracht: „Felix, wenn du etwas wissen willst, immer fragen. Denn es gibt keine blöden Fragen. Trau´ dich! Frag´ mich, deine Lehrer oder deine Mitschüler!“ Genau das tat er und doch stieß er oft mit seinen Fragen auf genervte Antwortgeber, die dann einfach darauf verwiesen, er solle doch lieber in einem Lexikon oder besser im Internet nachschlagen beziehungsweise nachsehen; auch das tat Felix. Aber er hatte dabei schon das Gefühl, dass eine Person eine Sache besser erklären konnte als ein Buch und sogar viel besser als das Internet. Letzten Endes kam unser Felix immer auf die Antwort, eben weil er neugierig und hartnäckig war und sich nie von irgendjemand oder irgendetwas abhalten ließ.[...]

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