Flucht aus dem Morgenland - Teil 1 der Morgenland-Reihe

Flucht aus dem Morgenland - Frauenroman (Teil 1 der Morgenland-Reihe) Seit Kindertagen verzaubern die dreiunddrei├čigj├Ąhrige Bea Schneekugeln und Geschichten aus 1001 Nacht. Sie tr├Ąumt vom m├Ąrchenhaft anmutenden Orient, bis ihr eines Tages ihr Traumprinz ├╝ber den Weg l├Ąuft. Majid, gro├č, schlank, olivfarbene Haut, schwarze Haare, dunkle blitzende Augen, Jordanier. Er tr├Ągt sie auf H├Ąnden. Blind vor Leidenschaft und Liebe stolpert sie in die Ehe und in ein Land, das ihr nicht fremder sein k├Ânnte. F├╝r Bea beginnt ein Albtraum. ** Frauenroman ** Zukunftsroman ** Erweiterte Neufassung. Wichtig! Dieser Roman enth├Ąlt explizite Gewalt- und Erotik-Szenen und ist daher nur f├╝r Leser ab 18.

Schlagworte zum Buch: Dramatik,Morgenland,Islam,Liebe,Missbrauch,Orient

Aufrufe 130 | Genre Drama | Sprache deutsch | Altersempfehlung 18+ | Website zum Buch Link

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Taschenbuch

( 978-1500174675 )

┬╗Sei still, du verdammte Schlampe!┬ź, schrie er und seine Mundwinkel verzogen sich zu einer h├Âllischen Grimasse. Ich senkte meinen Blick, um ihn nicht noch mehr zu provozieren. ┬╗Wenn du noch ein einziges Mal widersprichst, werde ich dich totschlagen. Ich meine das verdammt ernst und das wei├čt du.┬ź In seiner Stimme lag wieder diese Bestimmtheit und Eisesk├Ąlte, die ich so sehr f├╝rchtete. Nichts erinnerte mehr an meinen z├Ąrtlichen, f├╝rsorglichen Ehemann und Geliebten, der er fr├╝her einmal war.
Die Trockenheit in meinem Mund wurde unertr├Ąglich und mein Herz drohte, meinen Brustkorb zu sprengen. Ich seufzte leise. Er sprang auf, kam zu mir, schlug mit seiner Faust hart gegen meine linke Schl├Ąfe und traf auch die Augenbraue. Das Blut schoss mir in die Augen. Dann drehte er sich um, lie├č mich einfach auf dem Boden liegen und schloss die T├╝r von au├čen ab. Ich hatte schrecklichen Durst, ich f├╝hlte einen unangenehmen Druck auf meiner Blase und ich hatte seit mindestens zwanzig Stunden nichts mehr zu essen bekommen, aber niemand konnte mich aus meiner Zwangslage befreien. Er ist gegangen und vor morgen Mittag kommt er wohl nicht mehr zur├╝ck. Auf dem Boden kriechend fand ich den Weg zu meiner desolaten Matratze, kauerte mich hierauf zusammen. Von drau├čen h├Ârte ich Kinderstimmen, Kinder spielten sorglos in der Sonne. Irgendwann verfiel ich in einen kurzen, unruhigen Schlaf.

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