Verhängnisvoll verfallen - Das Verschwinden

Interaktive Thriller- Romanze Die spanische Sonne und ein heißer Typ, der ihr den Verstand raubt. Das kommt der 25-jährigen Nina überaus ungelegen, denn der attraktive Mann ist ein Kunde ihres Arbeitgebers. Kann sie seinem Charme widerstehen oder wird er ihr zum Verhängnis? Sei interaktiv dabei und entscheide 3-mal über Ninas Schicksal. „VERHÄNGNISVOLL VERFALLEN – DAS VERSCHWINDEN“, der zweite Roman der Soltauerin Nadine Kunsch, entführt den Leser auf die Insel Gran Canaria, auf der sie selbst 8 Monate lebte. Romantisch – Gefühlvoll - Dramatisch Der erste Teil der Reihe „VERHÄNGNISVOLL VERFALLEN“.

Schlagworte zum Buch:

Aufrufe 134 | Genre Liebesroman | Sprache Deutsch | Altersempfehlung 18+ | Website zum Buch Link

Taschenbuch

( 9781520484815 )

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Während den zwei Stunden, die ich schon bei der Arbeit verbringe, denke ich mir Taktiken aus, um Pedro auf Abstand zu halten. Trotzdem bin ich mir immer noch unsicher, was ich zu ihm sagen soll. Die ganze Zeit hoffe ich, dass er heute nicht auf den Hof kommt.
Da habe ich wohl umsonst gehofft, denn keine zehn Minuten später kommt er auf den Hof geschlendert. Erst beim zweiten Blick erkenne ich den kleinen Blumenstrauß in seiner Hand. Soll der etwa für mich sein?
Als er mich entdeckt, grinst er sofort und steuert auf mich zu. Oh nein, was mache ich denn jetzt?
Suchend schaue ich mich um, doch was will ich eigentlich finden? Panisch werfe ich den Besen gegen die weiße Stallmauer und laufe auf ihn zu. In Höhe der Sattelkammer treffen wir aufeinander. Ich packe ihn am Arm und zerre ihn hinein.
„Du bringst mir Blumen mit?“ Entsetzt starre ich ihn an. Ich werde wütend, weil er das auf dem Hof, in aller Öffentlichkeit macht. Als er meine weit aufgerissenen, zornigen Augen bemerkt, vergeht ihm sein Grinsen. Unsicher schaut er mich an und sofort bereue ich, ihn so hart angefahren zu haben.
„Ich arbeite hier… Martinez wird mich feuern“, erkläre ich beschwichtigend.
„Du hast recht, es tut mir leid, daran habe ich nicht gedacht.“ Betreten sieht er zur Seite.
Ich nutze die Gelegenheit, um das Gespräch zu beenden. Stolz, dass ich nicht eine Sekunde daran gedacht habe, ihn zu küssen, wende ich mich zum Gehen. Doch weit komme ich nicht, denn Pedro packt meinen Arm und zieht mich zurück. Überrumpelt stolpere ich in seine Richtung, während ich mich drehe, um nicht zu fallen. Dann pralle ich frontal gegen seinen durchtrainierten Bizeps und stoße dabei einen Seufzer aus. Zwischen unseren Körpern ist nicht mal mehr ein Quäntchen Luft. Ich lehne an seiner Brust und sehe überrascht zu ihm auf. Er hat während meiner Drehung sofort reagiert und von meinem Arm abgelassen, um mich mit beiden Händen an den Hüften zu stützen. „Seine Hände auf meinen Hüften!“ Eine Gänsehaut läuft meinen Rücken herunter. Zeitgleich nehme ich sein Aftershave wahr und sofort macht sich ein Ziehen zwischen meinen Beinen breit. Unglaublich, was dieser Mann für eine Wirkung auf mich hat. „Stoß ihn weg!“
Ich kann nicht, wie erstarrt sehe ich in seine funkelnden Augen. Langsam beugt er sich zu mir hinunter, während er mich mit seinem Blick hypnotisiert. Mit den Händen drückt er meinen Hintern eng zu sich heran. Dadurch spüre ich seine harte Erregung, die sich an seine Jeans drückt. Ich stöhne auf, denn ein unwillkommenes Aufflackern von Lust strömt durch meinen Körper. Wehren kann ich mich nicht, es ist, als wäre ich gefesselt. Sein Mund ist nur noch wenige Zentimeter von meinem entfernt, automatisch senke ich die Lider und öffne meinen Mund. Ich warte… Dann treffen seine warmen Lippen sanft auf meine. Erst küsst Pedro mich zögernd, doch beim erneuten Aufeinandertreffen erhöht er den Druck. Schon diese kleine Zärtlichkeit lässt meine Mitte in Flammen stehen. „Das kann nicht wahr sein!“
Wieder stöhne ich und schmiege mich an ihn. Ich will ihn noch näher fühlen. Es ist, als wäre ich ferngesteuert, meine Hand gleitet in seinen Nacken, dann fasse ich in seine Haare und kralle mich fest. Pedro stöhnt auf. Mit einem Mal hebt er mich an, dreht uns herum und drückt meinen Körper an die Wand. Ich spüre den harten Beton in meinem Rücken, als er sich fordernd zwischen meine Beine drängelt und mich mit Zunge küsst. Ich atme stoßweise und mein Puls rast. Von seinen einnehmenden Küssen kann ich nicht genug bekommen. „Ich will ihn ganz!“ Seine harte Erregung drückt bei seinen rhythmischen Bewegungen immer wieder gegen meine Schamlippen. „Oh Gott! Wie sehr wünsche ich mir gerade, nackt zu sein.“
Alles um mich herum ist in Vergessenheit geraten, erst als ich Martinez höre, werde ich in die Gegenwart zurück katapultiert.
„Wo ist Nina?“, fragt er jemanden.
Ruckartig stoße ich Pedro von mir. Irritiert starre ich ihn an. Was zum Teufel macht er mit mir?
Er steht einen Meter von mir entfernt und schaut mich lüstern an. Sein Atem geht stoßweise, genau wie meiner. Seine Aufmerksamkeit gilt der rosa Haut meiner Lippen, die er gerade geküsst hat. Ich spüre, dass sie geschwollen sind.
„Wo ist sie bloß?“, höre ich Martinez wieder.
Schnell ziehe ich mein Zopfgummi heraus, um meine zerzausten Haare glatt zu streichen und ordentlich zu verstauen. Dabei wende ich den Blick nicht von Pedro ab. Er sagt nichts. Gehetzt ziehe ich mein T-Shirt gerade und gehe ohne ein weiteres Wort ins Freie.

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